E-Commerce-Ticker

Wie du mit richtigen Hypothesen beim Testing vorne liegst

Testing gehört speziell im E-Commerce zum Alltag der Shopbetreiber. Wer nicht testet verliert unter Umständen Kunden und Interessenten, denn einen optimalen Shop gibt es vermutlich nicht. Doch wie kann man dieses Testing möglichst gut gestalten und das Beste dabei heraus holen?

Beim Webseiten-Testing wird leider allzu häufig die Hypothese des Tests erst nach der Auswertung der Testergebnisse erstellt. Sprich, man sucht hinterher in den Daten eine mögliche Hypothese, die man natürlich auch mit den Daten belegen kann. Wer gleich gar keine Hypothese erstellt, der begibt sich auf eine Irrfahrt, die bekanntlich Zeit und damit auch Geld kostet. Das kannst du besser machen.

Die Hypothese hilft dir, das Ziel deines Tests klar zu definieren. Auch wenn das Erstellen von Hypothesen nicht garantiert, dass du einen Uplift erhältst, so ist auf jeden Fall gesichert, dass du aus dem Experiment etwas lernst – und zwar genau über den Webseitenbereich, den du optimieren möchtest. Man muss sich unbedingt verdeutlichen, was man mit dem Testen online erreichen möchte – nämlich mehr über das Verhalten seiner Besucher zu erfahren. Dann stimmt schon mal der Ansatz.

Durch eine klar formulierte Hypothese stellst du sicher, dass du auf das richtige Ziel hin optimierst und dann auch das richtige daraus lernst, die richtigen Schlussfolgerungen daraus ziehen kannst. Wenn eine Hypothese gewinnt und einen Anstieg im zu optimierenden KPI nach sich zieht, dann ist das natürlich umso besser.

Was also können für dich passende Ergebnisse sein? Deine Hypothese kann sich als richtig erweisen (verifizieren), d.h. dass der erwartete Effekt bei einer gewissen Veränderung eingetreten ist und du diesen messen konntest, etwa, dass ein rechts vom Bild positionierter Call to Action zehn Prozent mehr Bestellungen generierte als ein links vom Bild platzierter.

Natürlich kann es auch umgekehrt passieren: eine Hypothese wird nicht bestätigt und damit deine Frage, warum eine Abbruchrate von der Produktseite zum nächsten Schritt so hoch ist. Im entsprechenden Test mit einem größeren Produktbild findest du heraus, dass die Abbruchrate in der Alternative höher ist als beim Original. An dem Bild kann es also nicht liegen (Hypothese) – also lässt du es bei dem Original.

Als letzte Möglichkeit kann es auch sein, dass du keine Veränderung feststellen kannst. Dann können wir die Hypothese verwerfen, denn die Veränderung war nicht der ausschlaggebende Faktor (vielleicht war diese nicht wahrnehmbar?) und du kannst keine Veränderung im Verhalten der Besucher beobachten.

Vielleicht macht es dann Sinn stärkere Veränderungen oder Kontraste zu testen. Alle drei Ausgänge teilen eine Gemeinsamkeit – wir haben etwas über unsere Besucher gelernt und wissen, was ihr Verhalten beeinflusst oder nicht. Diese Erkenntnisse können wir nun für die weitere Analyse und die nächste Hypothese verwenden.

Wie deine Produktseite deine Kunden innerhalb von drei Sekunden zum Kauf animieren kann, liest du hier!

Quelle: Conversiondoktor.de

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Udo Kraft

Udo Kraft

Udo ist unser Allround-Content-Manger bei VersaCommerce.de. Er pflegt unsere Social Media-Auftritte und ist hier wie auch bei www.shop-kompendium.de aktiv.

Für netzaktiv betreut Udo im Wesentlichen den E-Commerce-Ticker und stellt mit sicherem Blick für spannende Inhalte zusammen, was gerade aktuell ist.

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