E-Commerce-Ticker

Wie du mit dem Tinder-Prinzip auch im E-Commerce punkten kannst

Einige machen es, andere lassen es – jeder nach eigenem Gusto – das Wischen für ein schnelles Ja oder Nein auf der Dating-Plattform Tinder. Doch ist das nicht auch ein Prinzip, dass in einem Webshop einzusetzen wäre? Zumal ja gut 50 Prozent der Nutzer und potenziellen Käufer mittlerweile mobil daher kommen. Vielleicht auch als extra App für spezielle Angebote? Das Tinder-Prinzip als Instrument für deinen Onlineshop?

Das grundlegende Prinzip von Tinder, Entscheidungen blitzschnell über eine Wisch-Bewegung zu treffen, könnte als durchaus auch Einfluss auf den E-Commerce haben. Ein wichtiger Punkt: Selbst wenn sie es nicht benutzen, kennen eigentlich fast alle deine zukünftigen Kunden das Prinzip. Ein großer Vorteil also.

Es geht dabei insbesondere um das Prinzip des Wischens, während viele bei Tinder die vor allem aufgrund der Simplizität hervorgerufene Oberflächlichkeit ankreiden, birgt diese Einfachheit und spartanische Darstellung für Plattformen, die sich nicht mit der Zwischenmenschlichkeit beschäftigen, großes Potenzial.

Was hast du also als Onlinehändler davon? Speziell im Bereich Mode lässt sich das Tinder-Prinzip ganz prima einsetzen: So kann man beispielsweise Kleidungsstücke vorschlagen, die der Kunde entweder interessant findet oder ablehnt. Blitzschnell kann diese Entscheidung durch eine Daumenbewegung getroffen werden.

Was danach folgt, kann dann unterschiedlich sein. Der entsprechende Artikel könnte zum Beispiel direkt in einen Warenkorb landen. Auch eine Art Wunschliste inklusive aller Produkte, die positiv bewertet wurden, ist denkbar.

Und es gibt einen noch größeren Vorteil für Mode-Webshops: es kann nämlich sofort gemessen werden kann, wie das jeweilige Produkt beim Kunden ankommt. Bei normaler Werbung kann oft nur bis zu einem gewissen Grad nachvollzogen werden, wie attraktiv dieses für den Betrachter ist. Durch die direkte Interaktion ist es möglich, die genaue Zahl der beiden Meinungen (Like / Don’t Like) abgreifen zu können.

Solche Entscheidungen können in vieler Hinsicht genutzt werden – überall dort halt, wo schnelle Ja / Nein-Entscheidungen für einen Kauf o.ä. hinreichend sind. Damit lässt sich dann ein Shop im Mobile-Bereich tatsächlich ganz anders führen und tatsächlich neue Formen des Umsatz generieren.

Das ist auch keine graue Theorie, denn es gibt bereits einige Anbieter, die das als Vorbild und Inspiration nutzen – beispielsweise der Online-Händler Net-a-Porter mit seiner App „The Edit“. „Grabble“ hingegen wird sogar als das „Tinder für die Fashion-Sparte“ gehandelt. Styling-Experten stellen hier ausgewählte Produkte vor, die ihrer Meinung nach zum Trend gehören – natürlich inklusive der Shopping-Möglichkeit.

Quelle: Onlinehändler-News

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Udo Kraft

Udo Kraft

Udo ist unser Allround-Content-Manger bei VersaCommerce.de. Er pflegt unsere Social Media-Auftritte und ist hier wie auch bei www.shop-kompendium.de aktiv.

Für netzaktiv betreut Udo im Wesentlichen den E-Commerce-Ticker und stellt mit sicherem Blick für spannende Inhalte zusammen, was gerade aktuell ist.

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