Marketing

Fallbeispiel: Mehr Kunden in deinem Newsletter – So geht’s!

Es gibt hunderte von Arten, dein Newsletter-Angebot in deinen Webshop einzubinden. Bei allen gilt es jedoch, die wichtigsten Punkte zu beachten. Wir zeigen dir, wie du deinen Newsletter-Call-to-Action optimierst und so mehr Abonnenten für dich gewinnst.

E-Mail-Marketing vereint eine Fülle von Vorteilen und verursacht dabei kaum Kosten. Einige der wertvollsten Aspekte sind hierbei:

  • Informiere zu deinen neuen Produkten und überzeuge Unentschlossene
  • Biete deinen Kunden passende Produkte zu ihren letzten Käufen an
  • Überzeuge mit tollen Aktionen zu jeder Jahreszeit
  • Halte deine Kunden zu deinen Offline- und Online-Aktivitäten auf dem Laufenden
  • Erhöhe deine Verkaufszahlen
  • Halte deine Kosten gering. Einmal generiert, kann eine E-Mail hunderte Empfänger haben

Doch was tun, wenn du einen tollen Newsletter hast, aber sich keiner dazu anmeldet?

Bei der Erstellung deines Newsletter-Buttons (bzw. Call-To-Astions) gibt es einige Tricks und Kniffe, die es zu beachten gilt, damit er nicht nur gut von deinen (potenziellen) Kunden gesehen, sondern auch gerne abonniert wird. Wir haben uns deshalb im Netz auf die Suche gemacht und einige tolle Praxisbeispiele gefunden, die wir hier mit dir teilen. Lass dich inspirieren und lerne an Best-Practice-Beispielen, wie du mehr aus deinem Shop rausholst.

1) Vertrauen – Netzaktiv

Netzaktiv schafft sich Vertrauen und Reputation bei seinen künftigen Lesern. Wie sie das anstellen? Zum einen zeigen sie, dass ihnen bereits viele andere Menschen vertrauen und bauen sich so eine Reputation auf. Zum anderen bieten sie ihren Lesern einen Service an (einmal pro Woche gut beraten sein) und zeigen auch somit gleich das Intervall an, in dem sie versenden. So erwartet den Abonnenten keine unangenehmen Überraschung. Auch die geforderten Daten sind mit lediglich der E-Mail-Adresse auf ein Minimum beschränkt.

netzaktiv

2) Klare Texte – Unbounce

Der Newsletter-CTA von Unbounce überzeugt nicht nur durch seine Gradlinigkeit und klare Struktur, sondern grenzt sich deutlich vom Rest des Blogs ab, ohne mit ihm in Konkurrenz zu treten. Gelöst wurde dies unter anderem durch eine klare Farb- und Bildsprache. Auch werden zunächst nur minimale Informationen verlangt, um das Angebot niedrigschwellig zu halten. Ein großes Plus ist zudem der Buttontext. Statt „Abonnieren“ wird der zukünftige Leser hier genau informiert, was er eigentlich abonniert, um so Ängste oder Hemmungen bei Online-Produkten abzubauen.

Unbounce

(Screenshot: http://unbounce.com/de/blog/)

3) Problemlos – Hootsuite

Der Newsletter von Hootsuite ist bisher leider nur auf Englisch verfügbar. Dieser Umstand wird jedoch deutlich kommuniziert. Die Angabe, dass man das Abonnement jederzeit kündigen kann, schafft hier zusätzliches Vertrauen.

Hootsuite

(Screenshot: http://blog.hootsuite.com/de/)

4) Geschenkt – Zalando

Zalando animiert seine Kunden zum Abonnieren des Newsletters durch ein kleines Geschenk: Einen 5-Euro Gutschein beim nächsten Einkauf. Dies ist nicht ein tolles Goodie, welches die potenziellen Abonnenten bereits vor dem ersten Kauf belohnt, sondern auch ziemlich günstig – wenn man bedenkt, was die Akquise von neuen Kunden sonst kostet. Ein weiteres tolles Feature bei unterschiedlichen Zielgruppen: Man kann selbst wählen, welcher Newsletter abonniert werden soll, für Frauen oder Männer

Zalando

(Screenshot: http://www.zalando.de/)

5) Sozial – Hello Fresh

Vielleicht sind sich deine Kunden noch nicht sicher, ob sie deinen Newsletter wirklich abonnieren wollen. Immerhin übermitteln sie dabei ihre E-Mail-Adresse und jeder von uns war schon einmal Opfer von Spam. HelloFresh platziert daher seine Social-Media Buttons genau neben dem Newsletter, für alle Kunden, die erst einmal nur „Informationen light“ wünschen.

hello fresh

(Screenshot: https://www.hellofresh.de)

6) Flexibel – Hubspot

Der CTA von Hubspots E-Mail-Newsletter kommt zunächst schlicht daher, hat es aber wirklich in sich. Neben der klassichen E-Mail, können Kunden sich hier auch per RSS-Feed eintragen lassen. Dies ist besonders hilfreich für Kunden, die gerne alles an einer Stelle haben. Zudem können Abonnenten flexibel entscheiden, ob sie lieber wöchentlich oder nur einmal im Monat informiert werden wollen. Eine klasse Idee für alle, die genug von der ständigen E-Mail-Flut haben und sich sonst nach nur 2 Wochen bereits wieder abmelden würden.

Hubspot

(Screenshot: http://blog.hubspot.de/marketing)

7) Doppelt hält besser – Hubspot

Ein weiteres tolles Feature bei Hubspot. Nach kurzer Zeit auf ihrem Blog erscheint ein Overlay, welches dir den Zugang zu einem kostenlosen E-Book mit vielen Informationen bietet. Alles, was der Kunde tun muss: seine E-Mail-Adresse eintragen.

Der_Inbound_Marketing_Blog

(Screenshot: http://blog.hubspot.de/marketing)

8) Das Richtige für jeden – OnPage.org

Je nachdem, wo du dich bei Onpage gerade befindest, wird dir ein anderer Newsletter-CTA angezeigt. So werden die Interessen der Besucher berücksichtigt und jeder sprichwörtlich da “abgeholt wo er gerade ist”.

OnPage_Magazin_-_für_innovative_digitale_Marketer_

OnPageWiki_–_Digitales_Marketing_Lexikon

OnPageTutorials

(Screenshots: https://de.onpage.org/blog/)

9) Kontrastreich – BusinessPunk

Bei BusinessPunk wird nicht nur gerne mit Worten, sondern auch mit Kontrasten gespielt. Der Newsletter-CTA, der sich im Footer der Website befindet, spielt geschickt mit Farben und Formen und schafft es trotzdem, sich stimmig ins Gesamtbild einzufügen.

Business_Punk

(Screenshot: http://www.business-punk.com/)

Fazit

Es gibt viele Möglichkeiten, deinen Newsletter-CTA in den Vordergrund zu rücken. Als Mittel zur Kundenbindung und Conversion-Optimierung erfreut er sich aktuell einer unendlichen Beliebtheit. Damit auch deine Besucher und Kunden ihn nicht nur schnell entdecken, sondern auch mit Freude Abonnenten werden, gilt es daher:

  • Vertrauen zu gewinnen (Bereits X Abonnenten)
  • Auf Bedürfnisse einzugehen (Wöchentlich oder Monatlich)
  • Unkompliziert zu sein (Jederzeit kündbar)
  • Deutlich zu kommunizieren (News über Theme XY)
  • Vorteile zu bieten (Abonnenten werden als erster informiert)
  • Leicht zu abonnieren (Trage nur die E-Mail-Adresse ein)
  • Kleine Geschenke von Zeit zu Zeit (5% oder 5€ Rabatt exklusiv für Abonnenten)

Wenn du diese Punkte beachtest und deinen Newsletter-CTA grafisch ansprechend in deinem Shop einbindest, wirst du sicherlich bald viele neue Abonnenten haben, die zu begeisterten Kunden und Wiedereinkäufern werden.

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Stella Lange

Stella Lange

Stella arbeitet bei VersaCommerce im Marketing. Wenn sie sich nicht um die Social-Media-Aktivitäten kümmert, ist sie auf der Suche nach tollem Content und schreibt Artikel für unseren Blog oder erhebt die neuesten Kennzahlen.

5d Kommentare

  1. 24. November 2015 von 15:16 — Antworten

    Hi,

    tolle Zusammenstellung mit Beispielen aus dem lokalen Markt.

    Meine Gedanken zu eurer Auflistung:

    1) Hier könnte man mal testen, ob ihr statt “über 12.000 Abonnenten” mal eine aktuelle Anzahl einbaut, z.B. “12.214 Abonnenten”. Oftmals steigert sich die Performance durch eine genauere Ziffer.

    4) Einen Benefit wie Zalando zu bieten ist immer gut. Lieber mal in Vorleistung gehen. Etwas mehr Klarheit wäre schön. “Jetzt Newsletter abonnieren” – was genau bekomme ich – und wie oft?

    5) Je nach Conversion-Ziel können die Social Media Icons in der direkten Nähe zur Email-Adresse ein Fehler sein. Muss man testen, aber Plan A & B nebeneinander zu platzieren führt oftmals zu Plan C vom Kunden: Nichts davon machen (Muss man natürlich testen).

    Die Beispiele von Hubspot sind natürlich klasse. Die haben’s einfach drauf. 🙂

    Vielen Dank für die Erwähnung von Unbounce und gerne mehr von diesen Zusammenstellungen inkl. Screenshots/Links!

    Grüße,

    Ben

    • 6. Januar 2016 von 15:47 — Antworten

      Hi Ben,

      bin neugierig: Hast Du zu Deinem Tipp Nummer 1 Erfahrungen?

      Beste Grüße

      Ralph

  2. 24. November 2015 von 16:39 — Antworten

    Hi Ben,

    klasse, dass dir unser Artikel so gut gefällt und vielen Dank für die Anmerkungen. Bei der eigenen Website ist natürlich immer ein A/B Test geboten. Selbstverständlich kann man bei dem ein oder anderen noch optimieren, aber uns ging es erst einmal darum, zu zeigen was alles möglich ist und wie viele Elemente so ein “kleiner CTA” enthalten kann/sollte. Weitere Artikel in der Art gibt es bestimmt noch einmal.
    Herzliche Grüße,
    Stella

  3. 6. Januar 2016 von 15:45 — Antworten

    Hi Stella,

    Deine Zusammenfassung der zahlreichen Ideen für mehr Newsletter-Abonnenten finde ich sehr gut. Einige tolle Anregungen erhielt ich schon.

    Beste Grüße

    Ralph

    • 7. Januar 2016 von 11:15 — Antworten

      Hi Ralph,

      vielen Dank für dein Feedback. Es freut mich sehr, dass der Artikel dir bereits geholfen hat. Es gibt wirklich viele tolle Beispiele für die Optimierung des eigenen Newsletter-CTA. Vielleicht werden wir noch einmal einen ähnlichen Artikel in Angriff nehmen um auf weitere Optimierungsmöglichkeiten aufmerksam zu machen.
      Herzliche Grüße,
      Stella

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