E-Commerce-Ticker

Layer-Ads… wirklich einfach nur furchtbar?

Tatsächlich haben Layer-Ads nicht wirklich viele Freunde. Aber die Dinge sind (wie so oft) komplizierter. Layer-Ads gibt es nach wie vor. Und es wird sie voraussichtlich auch in einigen Jahren noch geben. Sie können furchtbar nerven. Aber sie sind oft auch ziemlich erfolgreich.

Layer-Ads legen sich – genau wie Pop-up-Werbung – vor den eigentlichen Seiteninhalt. Der Unterschied: Beim Pop-up öffnet sich dabei ein separates Fenster; Layer-Ads hingegen sind nur eine zusätzliche Schicht auf der geöffneten Seite. Die Folge: Layer-Ads lassen sich nicht von klassischen Pop-up-Blockern unterdrücken, schreibt Jörg Dennis Krüger bei Conversion-Boosting.com.

Und in vielen Fällen bestimmen auch IP-Adressen und Cookies, wann einem Besucher ein Layer-Ad gezeigt wird. So verhindert man beispielsweise, dass derselbe Besucher einen Layer mehrfach sieht.

Es gibt Layer, die sich so vor die Seite legen, dass der nicht von ihnen verdeckte Teil gut erkennbar bleibt. Beim Spotlight-Layer wird dieser nicht verdeckte Teil dagegen abgedunkelt. Zudem gibt es Layer-Ads, die der Betrachter mit seiner Maus bewegen kann und andere, die beim Scrollen mitwandern.

Ein Layer kann auch so eingerichtet werden, dass eine bestimmte Handlung des Besuchers ihn auslöst. Das ist etwa bei Exit-Intent-Layern der Fall. Sie tauchen auf, wenn der Besucher kurz davor steht, die Seite zu verlassen. Woran erkennt man das? Zum Beispiel am Mauszeiger, der sich in Richtung des „X“ zum Schließen der Seite bewegt. Exit-Intent-Layer bieten die Möglichkeit, den Besucher in diesem Moment ein letztes Mal auf irgendeine Weise zu ködern.

Hat der potenzielle Kunde bereits etwas in den Warenkorb gepackt und möchte die Internetseite dann doch ohne einen Kauf verlassen, kann man ihn beispielsweise darauf aufmerksam machen, dass nur noch wenige Exemplare des Produkts auf Lager sind.

Layer-Ads bieten Angeboten einen herausragenden Platz. Aus Sicht des Betrachters sind sie aber immer erst einmal eine Störung der gerade von ihm geplanten Aktion. Wirbt der Layer-Ad für ein Angebot, sollte der Inhalt daher mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit ein überdurchschnittliches Interesse beim potenziellen Kunden wecken. Das kann etwa beim Hinweis auf eine Rabattaktion oder auf eine frisch eingetroffene neue Kollektion der Fall sein.

Was du noch wissen solltest, und warum man als Shopbetreiber weiterhin sehr effektiv damit arbeiten kann, das liest du hier: Layer-Ads… einfach nur furchtbar?.

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Udo Kraft

Udo Kraft

Udo ist unser Allround-Content-Manger bei VersaCommerce.de. Er pflegt unsere Social Media-Auftritte und ist hier wie auch bei www.shop-kompendium.de aktiv.

Für netzaktiv betreut Udo im Wesentlichen den E-Commerce-Ticker und stellt mit sicherem Blick für spannende Inhalte zusammen, was gerade aktuell ist.

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