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Digital Downloads: 11 Möglichkeiten für passives Einkommen im E-Commerce

Der Traum aller Netaffinen, Webworker und Digital-Nomads: Arbeiten von wo man will, die schönsten Strände und coolsten Co-Working-Spaces erkunden, während andere im Büro sitzen, und dazu auch noch das Einkommen mit Auskommen und der eigenen Leidenschaft verbinden können.

In diesem Artikel wollen wir dir Inspirationen und Wege zeigen um in das Geschäft mit Digital Downloads einzusteigen. Digital Downloads ist dabei das Anbieten von digitalen Waren wie E-Books oder Themes. Passives Einkommen bedeutet dabei ein Einkommen welches ohne Mehrarbeit generiert werden kann. Du musst dein Produkt nur einmal erstellen, kannst es dann aber unendlich oft verkaufen. Von Design bis zur knallharten Programmierungen, hier ist für jeden etwas dabei!

Wie baut man sich passives Einkommen auf?

Der „traditionelle“ Trend hierzu waren häufig große Blogs und deren Werbeschaltungen. Auch mit YouTube-Videos kann man auf diese Art Geld verdienen. Doch was wenn man ein Nischenthema bedient und die großen Deals erst ab zigtausend Followern und Likes winken? Oder man sich nicht immer von den Werbebuchungen anderer abhängig machen will?

Mit Digital Downloads und einem eigene Shop kann man sich ein passives Einkommen schaffen. Dabei brauchst du weder ein Warenlager mieten, noch sonst irgendwelche großen Investitionen vorzunehmen. Wenn du erst einmal dein Produkt erstellt hast und es vertreibst, kannst du dir so ohne weitere Kosten, ein passives Einkommen aufbauen an dem du lange Freude hast.

Jetzt stellen wir dir 11 Möglichkeiten vor, passives Einkommen mit „Digital Downloads“ zu generieren. Am Ende zeigen wir dir noch Möglichkeiten zur Kommunikation, um dein Einkommen noch weiter zu steigern.

  1. Video-Kurs
  2. Fotos
  3. Designs
  4. Templates
  5. Plugins
  6. Apps
  7. Musik
  8. eBooks
  9. Hörbücher
  10. Anleitungen
  11. Abo-Modelle

Viele dieser Möglichkeiten sind auch untereinander kompatibel. So kannst du, wenn du bereits ein paar Anleitungen erstellt und vertrieben hast, diese noch einmal kompakt als E-Book anbieten. Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!

1) Einen Video-Kurs starten

Du bist Profi für die Herstellung wunderschöner Vasen oder hast schon deinen dritten Iron-Man hinter dir? Mit etwas Charisma, einer Kamera und etwas Gespür für die besten Winkel und das richtige Licht, steht deiner eigenen Produktion nichts mehr im Wege. Dabei zeigen viele erfolgreicher Vlogger, dass gerade am Anfang nicht immer alles perfekt sein muss. Was zählt sind deine Leidenschaft und dein Enthusiasmus. Dabei kannst du kurze Ausschnitte deiner Videos toll bei YouTube, Vine oder Vimeo posten um so neue Kunden zu gewinnen und dich schnell bekannt zu machen.

2) Eigene Fotos als Digital Downloads verkaufen

Fotografieren ist deine Leidenschaft und du hast hunderte von tollen Fotos? Mach dein Hobby zum Beruf und biete deine Fotos direkt an. Das verschafft dir nicht nur Freude und ein tolles Erfolgserlebnis wenn deine Bilder gekauft werden, sonst finanziert vielleicht schon bald dein neustes Objektiv. Anbieten kannst du sie dabei nicht nur auf verschiedenen Plattformen, sondern auch deinen eigenen Shop erstellen. Hier kannst du deinen Bildern mit “Making-Of’s” und tollen Storys zusätzliches Leben einhauchen, und mit der Geschichte hinter dem Bild punkten.

3) Tolle Designs erstellen

Egal ob Freeware-Anfänger oder Photoshop-Profi, genau wie bei tollen Fotos gibt es auch hier einen großen Markt für deine Designs. Du kannst diese nicht nur über große Plattformen vertreiben, sondern auch auf deiner eigenen Seite zeigen, was du kannst und Interessenten individuelle Angebote machen. Dabei kannst du deine Designs entweder direkt vertreiben und dafür Digital Downloads nutzen. Zudem kannst du sie aber auch On-Demand, also bei Nachfrage, auf T-Shirts, Tassen und Co. drucken, oder direkt an deine Kunden schicken lassen.

4) Benutzerfreundliche Templates anbieten

Wenn du nicht nur tolle Designs liebst, sondern auch noch Programmieren kannst, solltest du darüber nachdenken selber Themes zu erstellen. Der E-Commerce boomt und immer mehr Shops wünschen sich ein tolles und individuelles Design – kombiniert mit hohem Benutzerkomfort. Anbieten kannst du sie zum Beispiel auf Templatemonster oder Themeforest. Ein eigener Shop hat hierbei den Vorteil, dass du keine Provision zahlen musst und selber über Gutscheine, Aktionsangebote und dergleichen bestimmen kannst.

5) Neue Plug-Ins programmieren

Für alle die die praktischen Aspekte des Lebens lieben: Hilf WordPress-Nutzern ihr SEO besser zu managen oder programmiere neue Funktionen für VersaCommerce. Du weißt noch nicht, was ein toller Markt sein könnte? Schau dich in Foren und auf Social-Media-Kanälen um. Hier erfährst du direkt vom Anwender, wo seine Probleme liegen. Du musst das Rad auch nicht immer neu erfinden. Häufig sind es konsequente Verbesserungen an Bestehendem, die zum Erfolg führen können.

6) Tolle Apps vertreiben

Auch mit verschiedenen Apps lässt sich Geld verdienen. Nicht erst seit CandyCrush heißt die Frage: “Gibt es eine App dafür”? Nach harter Arbeit bieten sich hier phänomenale Einkommensmöglichkeiten. Öffne also deinen Editor oder rufe gleich den Programmierer deines Vertrauens an! Dabei kannst du dich – genau wie bei den Plug-Ins – in Foren umhören, um zu erfahren, was die Benutzer wollen oder brauchen. Auch Google Trends kann eine gute Quelle sein, um zu erfahren, was demnächst begehrt sein wird. Nicht zuletzt kannst du dir Inspirationen in verschiedenen App-Stores holen.

7) Mit eigener Musik punkten

Aufstrebende Band oder kleines Nebenprojekt? Der einfachste Einstieg ist der Vertrieb über deine eigene Seite. Hier kannst du auch kleine Hörproben anbieten oder Download-Aktionen starten. Deiner Reichweite sind durch das Internet keine Grenzen gesetzt. Ob Garagenband, traditionelle Volksmusik oder Kinderlieder – der Einstieg war noch nie so einfach.

8) Beliebte E-Books schreiben

Kindle, Tolino und Co.: Der digitale Buchmarkt wächst und neuer Lesestoff ist immer heißbegehrt. Fernab von Liebesromanen, Krimis und Kinderbüchern kann man sich hier auch einen Namen mit Reise- oder Sachbüchern machen.  Wenn du bereits durch einen eigenen Blog viel Material gesammelt hast, musst du es häufig nur noch aufarbeiten, um zu deinem ersten E-Book zu kommen. Toll, wenn man seinen Shop dann auch gleich mit Amazon verbinden kann.

9) Neue Hörbücher aufnehmen

Noch ein wahrer Geheimtipp: Hörbücher. Wenn man selber bereits Musik oder Bücher produziert, warum nicht in den Hörbücher-Markt einsteigen? Die Ausrüstung dazu ist nicht allzu teuer und mit etwas Übung kann man schnell in einen wachsenden Markt einsteigen.

10) Anleitungen schreiben und verkaufen

Wenn du Experte auf einem Gebiet bist, teile dein Wissen mit anderen! Wenn du bereits einen Shop für die selbstentworfene Kindermode hast, warum nicht auch die Schnittmuster vertreiben? Erkläre wie man Bienen züchtet, Fisch räuchert, Servietten faltet oder Geschenke richtig verpackt. Hierbei gibt es – je nach Themengebiet – schon eine Vielzahl von Websites, die dies erfolgreich anbieten. Auch hier ist es praktisch, wenn du zudem gleich ein Abonnement oder ein eigenes E-Book vertreiben und parallel dazu einen Blog betreiben kannst. Auch deine Social-Media-Aktivitäten kannst du so zielsicher auf deine eigene Seite lenken.

11) Abo-Modelle für Kunden anbieten

Du hast bereits massenhaft Fotos, Kurzgeschichten oder Strickanleitungen? Denk auch über ein Abo-Modell nach, so ist dir neben deinen Verkäufen auch ein festes Grundeinkommen sicher. Dabei kannst du wöchentliche oder monatliche Abonnements anbieten, je nachdem wie dein eigener Output ist. Nutze dabei auch das Feedback zufriedener Abonnenten, um weitere Leute für dein Produkt begeistern zu können.

Digital Downloads Passives Einkommen

(Foto: ellagrin / fotolia.com)

Wie wird mein Inhalt bekannt? Marketing für Digital Downloads.

Jetzt stellt sich nur noch die Frage: Wie werden meine Produkte bekannt? In der Welt der Digital Downloads, musst du natürlich auch dein Marketing digitalisieren. Neben einem gelungen Social-Media-Auftritt, solltest du versuchen deine Inhalte durch einen eigenen Blog zu promoten. Dabei kannst du deine Fotos, Tweets oder Beiträge zu deinem eigenen Shop weiterleiten und so Kunden auf deine Produkte aufmerksam machen. Ein Blog hilft dir dabei, deinen Kunden die Geschichte hinter deinem Produkt näher zu bringen. Ob “Making-Of’s” von Fotos oder Liedern, Leseproben aus deinem neuesten E-Book, oder Bildern, die zeigen welche tollen Decken aus deiner Strickanleitung entstehen. Du nimmst den Kunden mit auf eine Reise und sorgst zugleich für ein besseres Ranking in Google und Co.

Auch das sammeln positiver Kundenbewertungen ist ein Muss. Dabei zeigt sich, dass Word-Of-Mouth bzw. Mundpropaganda im Internet nach wie vor boomt. Gerade bei nicht-physischen Produkten, wie Digital Downloads, freuen sich deine Besucher, wenn sie von Leuten die bereits Kunden sind, hören, was dein Produkt für sie tun kann und warum sie es kaufen sollten.

Um deine einmaligen Besucher zu wiederkehrenden Kunden zu machen, eignet sich auch E-Mail-Marketing und ein Newsletter hervorragend. Dabei kannst du Kunden sowohl neue Produkte vorstellen, Aktionen bewerben, Gutscheine für einen Einkauf verschicken, oder sie einfach zu deinem Shop auf dem laufenden halten.

Welche Schritte sonst noch vom ersten Kontakt mit dem Kunden, bis zum Kauf führen, haben wir hier für dich in der Customer-Journey erklärt.

Am Ende zählt aber im Sinne eines Lean-Business: Einfach anfangen, es wird nur schief gehen, wenn du es nie versuchst.

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Stella Lange

Stella Lange

Stella arbeitet bei VersaCommerce im Marketing. Wenn sie sich nicht um die Social-Media-Aktivitäten kümmert, ist sie auf der Suche nach tollem Content und schreibt Artikel für unseren Blog oder erhebt die neuesten Kennzahlen.

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