MarketingStrategie & Planung

Content-Marketing für Anfänger: 7 Tipps für deinen perfekten Start

Starker Content formt starke Marken – gerade im E-Commerce. Doch was genau ist Content-Marketing und wofür brauchst du es? Wir haben dir ein Starter-Paket geschnitzt, damit du gleich loslegen kannst.

Die Idee hinter Content-Marketing ist, dass sich der Betreiber als glaubwürdiger Berater im Kaufentscheidungsprozess des Kunden etabliert. Durch die Erstellung von relevantem Content – also Inhalten rund um ein Themengebiet oder Produkt – der für Suchmaschinen gut aufbereitet wird, positioniert sich der Händler als Experte für die von ihm angebotenen Produkte: Wenn er es richtig anstellt. Wie du Content-Marketing in deinem E-Business nutzen kannst zeigen dir wir im Folgenden.

Einer der schwierigsten Aspekte bei der Eröffnung eines Online-Shops ist es, den Prozess der Vermarktung genau zu verstehen. Du kannst den schönsten Webshop haben und trotzdem scheitern, wenn du es nicht schafft, deine Kundschaft dahin zu locken. Die Lösung hierfür ist Content-Marketing. Mit gutem Content-Marketing kannst du dir die Kraft der Suchmaschinen zu Nutze machen, oder die Reichweite von sozialen Netzwerken optimal nutzen.

Einige der erfolgreichsten Unternehmen wachsen nur durch virales Marketing und Mundpropaganda. Das kann natürlich auch für deinen Shop funktionieren. Einfacher ist aber eine gute Content-Strategie.

Dein Schlachtplan: Der Marketingplan

Die theoretische Grundlage sowie die Zieldefinition, also was du mit mit deiner Content-Marketing-Strategie erreichen willst, findest du in deinem Marketingplan. Wenn du einen Marketing-Plan beziehungsweise eine Content-Marketing-Strategie erstellen willst, sind Grundkenntnisse in der Suchmaschinenoptimierung (SEO) von Vorteil. SEO. Denn: Dein Inhalt muss von Suchmaschinen auffindbar sein, sonst nimmst du dir selbst eine Chance, deine Kunden auf deine Inhalte aufmerksam zu machen.

Was auf den ersten Blick total verwirrend erscheint, ist eine geniale Übersicht, was du wie beim Content-Marketing beachten musst. Wir haben das in unserem Büro hängen. (Grafik: econsultancy.com)

Was auf den ersten Blick total verwirrend erscheint, ist eine geniale Übersicht, wie du was und wo beim Content-Marketing beachten musst. In unserem Redaktionsbüro schmückt es die Wand. (Grafik: econsultancy.com)

Im E-Commerce geht es darum, ein positives Shopping-Erlebnis für deine Kunden zu kreieren, damit sie bei dir einkaufen. Ein optimal gestalteter Webshop ist der erste Schritt in die richtige Richtung. Zuverlässigkeit und Vertrauen sowie Gutscheinmarketing und toll verpackte Pakete helfen dir dieses Shopping-Erlebnis beim Kunden zu maximieren. Der letzte Schliff kann hier das Content-Marketing sein – und diese 7 Tipps helfen dir dabei.

Content-Marketing: Tipp 1

Integriere relevante Inhalte in deine Website. Egal ob du deinen Content selbst schreibst oder einen professionellen Texter mit diese Aufgabe beauftragst – es ist wichtig, dass die Inhalte speziell für deinen Shop produziert werden und andererseits auf einer, von dir betriebenen, Domain zu finden sind. Ein Blog erweist sich hierfür als Ideal. Achte also bei der Wahl des Shopsystems darauf, dass du ein Blog ohne Mehraufwand integrieren und betreiben kannst.

Betreibst du ein Blog, integriere ihn in deinen Shop und etabliere es als Herzstück für deine Content-Marketing-Strategie.

Tipp 2: Grundpfeiler für deine Content-Marketing-Strategie schaffen

Forme dein Fundament mit Bedacht. Die inhaltlichen Grundpfeiler deiner Content-Marketing-Plattform bilden die Themen, die für deine Kunden relevant sind. Gerade zu Beginn ist es einfacher, sich auf die Themen zu konzentrieren, für die man sich selbst interessiert oder gar brennt – der Fokus sollte aber auf dem Mehrwert für den Kunden bleiben. Schreibe zum Anfang acht bis zwölf Blog-Beiträge vor – über Grundlagenwissen und Qualitätskriterien rund um deine Produkte. Erfahrungsberichte sowie Tests sind darüber hinaus eine weitere Möglichkeit für tolles Content-Marketing. Hier findest du einen Artikel, der dir zeigt, wie du deine Erfahrungsberichte ohne teure Ausrüstung in Szene setzt – nur mit deinem Smartphone.

Tipp 3: Wird der Content gelesen/geteilt/geklickt?

Mach deinen Content lesenswert: Das ist natürlich leichter gesagt als getan. Was lesenswert ist, und was nicht, bestimmen die Leser. Besucherzahlen, Klickraten, Shares auf Facebook und Twitter sowie Kommentare im Blog zeigen deutlich, was funktioniert, und was 
nicht. Achte darauf, folgende Checkliste immer abzuarbeiten:

  • Auseinandersetzung mit einem Problem, mit dem sich die Leser selbst beschäftigen
  • Lösungsvorschläge anbieten
  • Aussagekräftige oder emotionale Bilder
  • Grundlegende Suchmaschinenoptimierung des Textes
  • Eine attraktive – und klickstarke – Überschrift
  • Richtige Ansprache an deine Kunden

Tipp 4: Funktionierende Inhalte weiter ausbauen

Erweitere deinen Content für eine größere Leserschaft: Hast du erst mal das Fundament deiner Content-Strategie etabliert, kannst du beginnen, deine Leserschaft zu erweitern. Hier bieten sich Meinungsartikel oder Kommentare an, pointierte Sichtweisen und starke Überschriften. Versuch dabei, das gesamte Repertoire an verwandten Keywords zu deinem Thema einzubinden. Finde andere relevante Plattformen, wie Blogs oder Online-Magazine, die deinen Content zum Beispiel als Gast-Beitrag publizieren.

Achtung: Das Thema immer zuerst auf deiner eigenen Plattform veröffentlichen – samt zweiwöchiger Sperrfrist (SEO) für Partnerblogs

Tipp 5: E-Mail-Marketing zur Unterstützung

Baue einen Email-Verteiler auf. Um eine breite Leserschaft für deinen sorgfältig erarbeiteten Content zu gewinnen, sind Email-Kampagnen oder ein regelmäßiger Newsletter eine geeignete Ergänzung zum eigenen Blog. Binde unbedingt ein Newsletter-Abo-Formular an gut sichtbare Stellen in deinem Shop ein und versorge deine Leser mit einem regelmäßigen Hinweis der von dir produzierten Inhalte.

Das ist auch eine ideale Möglichkeit um gutgeklickte Inhalte nochmal deinem Publikum zu präsentieren – hier macht die Dosis das Gift.

Tipp 6: Dein Angebot integrieren

Und nun schlag den Bogen zu deinen Angeboten. So wichtig relevante und gut aufbereitete Inhalte beim Content-Marketing sind – erst durch die Verknüpfung zu deinem Webshop beziehungsweise deiner Marke entsteht der Mehrwert für deinen Online-Shop. Stelle eine klare Verbindung zu deinem Produktangebot her, zum Beispiel durch die Verlinkung zu relevanten Seiten in deinem Shop – die bestenfalls als Landingpages gestaltet sein sollten.

Tipp 7: Soziale Medien nutzen!

Nutze die sozialen Medien als Sprachrohr – auf unserem Corporate-Blog zeigen wir dir wie das geht. Guter Content verbreitet sich fast von selbst, aber auch hier gilt: steter Tropfen höhlt den 
Stein. Benutze deine Profile im Social-Media nicht nur zur Verbreitung deiner Inhalte, sondern auch als Service-Möglichkeit für deine Leserschaft. Ihre Aufmerksamkeit oder Ignoranz sind gute Indikatoren, ob dein Content relevant und lesenswert ist, denn: Qualität setzt sich durch.

Dein Content-Marketing in sieben Schritten: eben immer vielfältig, hochwertig, nutzerorientiert. Wir wünschen Dir viel Erfolg bei deiner neuen Content-Marketing-Strategie.

Erzähl uns, was du machst, um Kunden auf deinen Shop aufmerksam zu machen!

Vorheriger Artikel

Gefahren des Duplicate-Content erkennen und vermeiden

Nächster Artikel

Technische Umsetzung bei Online-Shops: Mit oder ohne Agentur?

Nadine Brokmann

Nadine Brokmann

Ob Redaktion, Public Relations, Marketing, Networking oder der Online-Shop als solches: Angefangen beim Fernsehen, über Plattenfirmen, weiter zum Hundeprofi Martin Rütter... viele Branchen haben viel Erfahrung gebracht. Und so ist Nadine inzwischen bei netzaktiv.de als Content-Managerin tätig.

4d Kommentare

  1. 9. September 2015 von 11:51 — Antworten

    Richtig guter Artikel! Gut strukturiert. Dank dafür. Es liegt alles so auf der Hand, ist aber sehr anstrengend 🙂
    #dranbleiben

  2. 10. September 2015 von 10:53 — Antworten

    Danke Andy! Geht runter wie Öl … 🙂

  3. […] Ursprünglich publiziert bei netzaktiv.de. Newsletter […]

  4. Martin
    21. Juli 2016 von 20:25 — Antworten

    Ja, das sehe ich genau so: Ein (gut gepflegter) Blog mit relevanten Inhalten gehört zu jedem Online-Shop dazu. Leider sehen nur wenige Betreiber die Notwendigkeit eines Blogs als Teil der Content-Marketing-Strategie eines Unternehmens oder missbrauchen ihn zur Selbstdarstellung oder als reines SEO-Instrument. Ist ja auch nicht so einfach, hoch relevante Inhalte zu schaffen, wie in diesem Beitrag gezeigt wird: https://www.onlinesolutionsgroup.de/blog/erfolgreich-mit-content-marketing-wie-texte-heute-aussehen-muessen/

Einen Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.