MarketingStrategie & Planung

Ultimative Webshop-Checkliste: 101 Tipps für erfolgreichen E-Commerce

Einen Webshop aufzusetzen ist nicht immer einfach. Wir zeigen dir die kleinen Aufgaben, die deinen Shop von der Konkurrenz abgrenzen. Mit dieser Checkliste wird aus deiner Verkaufsidee ein umsatzstarkes E-Commerce-Business. 

Beim Eröffnen eines Online-Shops gibt es viele kleine Aufgaben, die schnell unter den Tisch fallen und vergessen werden. Damit du diese kleinen aber wichtigen Aufgaben nicht vergisst, haben wir dir eine Checkliste verfasst, mit der du besser verkaufst!

Um dein E-Commerce-Vorhaben auf den richtigen Weg zu bringen, sollten alle Punkte der folgenden Checkliste bereits vor der Eröffnung berücksichtigt werden. Natürlich kannst du auch an diversen Punkten optimieren, solltest du bereits einen Shop haben.

Wir haben für dich die Liste in sieben Check-Punkte unterteilt.

Check 1: Der erste Eindruck zählt für deinen Webshop

Wenn ein neuer, potentieller Kunde deinen Shop besucht, hat er die Wahl: Er schaut sich um oder er geht wieder. Sofern die Optik und die Navigation den Kunden nicht direkt anspricht, kannst du ihn nur schwer halten. Mit einigen Tricks und Kniffen führst du den Kunden durch deinen Shop:

  • Funktioniert dein Webshop in allen Browsern?
  • Schalte Werbebanner und Links auf deinen Shop!
  • Verlinke auf deine Bestseller!
  • Nutze Call-to-Actions um die Kundschaft zu wichtigen Sales-Seiten zu locken!
  • Biete ein Suchfeld ganz oben auf deiner Website an!
  • Zeige alle Werbeaktionen, Angebote oder kostenlosen Versand-Optionen auf der Startseite!
  • Implementiere einen Menüpunkt „Neuigkeiten“ für mehr Transparenz!
  • Zeige wiederkehrenden Kunden Links zu den letzten Käufen oder den beliebtesten Produkten!
  • Biete mehrere Sprachoptionen an, wenn du international anbietest!
  • Erstelle ein schön gestaltetes Logo!

Check 2: Dein allgemeines Shop-Site-Management

Jede E-Commerce-Website braucht konstante Moderation und Pflege. Gerade hier funktioniert eine Checkliste zur Überprüfung – am Ende sollte die gesamte Seite stets reibungslos laufen.

  • Implementiere Sicherheits-Zertifikate, so dass alle Transaktionen der gesamte Website immer sicher sind!
  • Am besten eignet sich dafür minimalistisches Design und einfache Menüführung!
  • Teste die Geschwindigkeit deiner Shop-Site – oder nutze einen SaaS-Shop!
  • Entferne tote Links!
  • Entferne leere Produktseiten!
  • Stelle sicher, dass du Kategorien und Filter-Optionen auf den einzelnen Seiten hast!
  • Biete auf JEDER Seite ein E-Mail-Anmeldeformular an!
  • Du brauchst eine Datenschutz-Seite.
  • Eine Seite zur Widerrufsbelehrung.
  • Du benötigst ein Impressum.
  • Ein FAQ-Bereich schont deine Nerven.
  • Verlinke die Social-Media-Kanäle!
  • Biete Sharing-Möglichkeiten zu Produkten, deiner Seite und Angeboten!
  • Biete für registrierte Kunden eine Login-Box an!
  • Zeig dem Kunden, welche Bezahlarten du anbietest!
  • Zeige welche Versand-Optionen du anbietest!
  • Biete deinen Kunden guten Support an!
  • … besser noch einen Support-Chat.
  • Ist dein Shop auf allen Geräten und Auflösungen darstellbar?
  • Der Checkout-Button muss auf jeder Seite klar sichtbar sein.

Check 3: Die Produktseiten deines Online-Shops

Kommt ein Kunde via Suchmaschine auf deinen Onlineshop, kann es passieren, dass er direkt auf einer deiner Produktseiten landet. Du benötigst also eine klare Informationsstruktur auf jede deiner Seiten. Zusammen mit entsprechenden Tools, Leitfäden oder Medien kannst du den Kunden zum Kauf animieren.

  • Veröffentliche Kundenbewertungen für jedes Produkt – das schafft weiteres Vertrauen.
  • Zeige Kunden welche Artikel von anderen Kunden gekauft wurden.
  • Welche Produkte ergänzen das Produkt, welches sich der Kunde gerade ansieht?
  • Baue Verkaufsaktionen ein!
  • Biete Produktbilder mit Zoom-Funktionalität!
  • Biete mehrere Produktbilder und verschiedene Blickwinkel (360 Grad) zu einem Produkt an!
  • Stelle genaue Artikelinformationen und Spezifikationen zu deinen Produkten ein!
  • Implementiere ein Feld im Warenkorb/Checkout an, in dem der Kunde die Abnahmemenge verändern kann!
  • Schreibe eine kreative Produktbeschreibung, die sich auf die Produktverwendung bezieht!
  • Füge einen optimierten Produkttitel hinzu!
  • Auf jeder Seite sollte ein “In den Warenkorb”-Button sein.
  • Jedes Produkt braucht natürlich eine Preisinformation sowie potentielle Rabatte, die dazu angeboten werden.
  • Kommuniziere offen und klar die Versandkosten sowie die Steuerabzüge auf den Produktseiten.
  • Beschreibe die Materialien, aus denen deine Produkte bestehen – Waschanleitungen oder detaillierte Maße, Gewicht oder Farben.
  • Zeige verfügbare Größen an, als Zusatz zum Beispiel eine Größentabelle.
  • Bette Videos ein, die zeigen, wie das Produkt funktioniert!
  • Wenn nötig, installiere einen Währungsrechner für den Kunden!
  • Auch hier gilt: für jedes Produkt einen Share-Button für deine Social-Media-Kanäle.
  • Zeige verwandte Angebote, die zusammen gekauft werden können!
  • Verwende professionell erstellte Fotos und Videos!
  • Stelle sicher, dass deine Produktseiten genauso schnell laden, wie deine Homepage!
  • Erkläre einzigartige Features und was dein Produkt von denen der Wettbewerber unterscheidet!
  • Verwende Keywords für jede Produktseite, um dein Suchmaschinen-Ranking zu verbessern.

Check 4: Blogs und Media – ein Mehrwert für deine Kunden

Zusätzlicher Content wie etwa Blog-Beiträge oder Fach-Artikel lassen dich gegenüber deinen Wettbewerbern gut dastehen und zeigen den Suchmaschinen ebenfalls, dass du mehr bietest, als einfach nur eine E-Commerce-Seite, die etwas verkauft.  Mit diesen zusätzlichen Inhalten stärkst du deine Marke:

  • Stelle Fachartikel ein!
  • Biete Tutorials und Lernprogramme an!
  • Zeige Produktberichte und Showcashs!
  • Weise auf Firmenevents hin!
  • Führe einen Blog mit aktuellen Events oder News!
  • Biete Artikel über deinen Industriezweig in deinem Land an!
  • Eine Radio-, Webcast- oder Podcast-Seite lockt viele Menschen an!
  • Lege eine Seite mit Video-Testimonials an!
  • Verlinke zu Case-Studies oder Interviews mit Kunden, die bereits deine Produkte genutzt haben!

Check 5: Kunden-Checkout, Warenkörbe und Wunschlisten

Jetzt geht es um den Lebensunterhalt eines jeden Shops. Biete deinen Kunden einen schnellen, klaren Prozess im Warenkorb und beim Kunden-Checkout an.

  • Lasse den Kunden erst NACH der Auftragserteilung einen Account anlegen!
  • Akzeptiere möglichst alle Zahlarten!
  • Biete niedrige Versandkosten!
  • Gestalte den Checkout visuell mit lustigen Grafiken!
  • Baue jeweils oben und unten einen Checkout-Button auf deinen Seiten ein!
  • Die Gütesiegel sollten für den Kunden beim Checkout immer gut sichtbar sein!
  • Frage den Kunden nach dem Kauf, ob sie noch weiter einkaufen möchten!
  • Ermögliche den Kunden, ihre Produkte einer Wunschliste hinzuzufügen, um später einkaufen zu können!
  • Versuche doch mal eine kostenlose Lieferung anzubieten, wenn beim Kauf ein bestimmter Betrag überschritten wird!
  • Biete verschiedene Versandarten an!
  • Biete ein Eingabefeld für Gutscheincodes an!
  • Zeige dem Kunden, wieviel sie eventuell beim Checkout gespart haben!
  • Gib zu jeder Bestellung den Lieferzeitpunkt an – natürlich so genau wie möglich.
  • Falls Du Digitale Güter vertreibst: sag deinem Kunden, wie und wann er sein Produkt erhält!
  • Biete den Kunden eine Produktprobe an, wenn du feststellst, dass sie zögerlich kaufen.
  • Wenn du hochpreisige Produkte verkaufst, biete dem Kunden doch auch Finanzierungs-Modelle an
  • Bei jeder Optimierung, Anpassung oder Veränderung: Teste jedes Mal selbst den Checkout, um zu sehen, wie sich das für deine Kunden anfühlt.

Check 6: Follow-Up mit deinen Kunden

Hat ein Kunde mal in deinem Shop bestellt, kannst du mit ihm per Mail eine Bestätigung schicken. Und noch mehr, Du nimmst so mit dem Kunden Kontakt auf.  Nutze diese Mail um einfach einen guten Draht zwischen euch herzustellen. Hier ist eine Auflistung, was alles Inhalt dieser E-Mail sein könnte:

  • Der Rechnungsbeleg für seinen letzten Kauf.
  • Ein Produktfoto, damit er nochmal sieht, was er gerade bestellt hat.
  • Ein Link zum Produkt mit allen Produktdetails, sowie erneut die verwandten Produktvorschläge.
  • Die Bestellnummer, sowie die Anleitungen zur Retourensendung.
  • Sende nach ein bis zwei Wochen noch eine Follow-Up-Mail, um zu erfragen, wie das Produkt gefällt.
  • Bitte den Kunden um eine Produktbewertung!
  • Biete speziell diesem Kunden einen Rabattcode an, sofern er nach ein paar Monaten nichts mehr bestellt hat.
  • Vielleicht bietest du bestimmten Kunden ein Treueprogramm an?
  • Frage den Kunden aktiv, ob er zukünftig Benachrichtigungen über Sonderangebote erhalten möchte!
  • Bewirb in deinen Mails Geschenk- oder Gutscheinkarten!
  • Wie wäre es mit einem Gutscheincode für einen verlassenen Warenkorb?
  • Danke dem Kunden für seinen Kauf!
  • Zeige dem Kunden noch mal, wo sein Produkt hingeschickt wurde!
  • Gib dem Kunden noch eine Option, seine Bestellung zu widerrufen!
  • Integriere den Sendungsverfolgungs-Link des Paketdienstleisters in deine Mail!

Check 7: Support-Seiten für deinen Shop

Ein Thema, welches stets im Hintergrund läuft, aber immer präsent sein muss: Support für den Kunden. Damit meine ich nicht nur zum Beispiel auf eine spezielle Kundenanfrage zu reagieren, sondern dem Kunden ganzheitliche Unterstützung und Bedienungshilfen zu liefern. Mach es dem Kunden immer so einfach wie möglich.  Mit den folgenden Tipps fühlen sich deine Kunden immer rundum umsorgt.

  • Binde deine Social-Media-Kanäle ein, sowie natürlich die dazugehörigen “Teilen”-Buttons!
  • Führe eine E-Mail-Adresse oder ein Kontaktformular auf, über das der Kunde mit Dir in Kontakt treten kann!
  • Gib eine Telefonnummer an, die zu normalen Geschäftszeiten auch bedient wird!
  • Biete einen Live-Chat an!
  • Vielleicht ist ein Forum für Kundenfragen und -antworten etwas für deinen Shop?
  • FAQs sind immer gut zu haben – sie sollten immer gut gepflegt sein!
  • Biete einen 24/7 Support für deine Kunden an – falls das nicht klappt, kommuniziere offen, wann jemand erreichbar ist!

Aber ebenso wichtig, was nicht selten etwas vernachlässigt wird, ist der Aspekt des eigentlichen Betreibens eines Webshops. Das heißt in aller Konsequenz, dass auch im Internet ein Shop nur dann eröffnet werden sollte, wenn du dich als Shop-Betreiber regelmäßig um deine Besucher und Kunden kümmern kannst.

Einige der oben besprochenen Checks kann dir keine Shop-Software abnehmen. Wenn du aber ein System suchst, das sehr einfach für Einsteiger und später auch extrem flexibel für Profis ist, dann teste VersaCommerce kostenfrei zwei Wochen lang. Oder tritt direkt mit uns in Kontakt. Wir reden nämlich auch gerne über andere Themen mit dir.

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Nadine Brokmann

Nadine Brokmann

Ob Redaktion, Public Relations, Marketing, Networking oder der Online-Shop als solches: Angefangen beim Fernsehen, über Plattenfirmen, weiter zum Hundeprofi Martin Rütter... viele Branchen haben viel Erfahrung gebracht. Und so ist Nadine inzwischen bei netzaktiv.de als Content-Managerin tätig.

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